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Seraphine-Puchleitner-Preis

Die Universität Graz vergibt den Seraphine-Puchleitner-Preis für DoktorandInnenbetreuung

Sie unterstützen angehende ForscherInnen maßgeblich beim Einstieg in die wissenschaftliche Karriere und stehen dabei selbst oft im Hintergrund: BetreuerInnen von DissertantInnen sichern mit fachlicher Expertise und in persönlichen Beratungsgesprächen qualitativ hochwertige Forschung und Lehre.

Als österreichweit erste Universität hat die Karl-Franzens-Universität Graz deshalb einen Preis ins Leben gerufen, der besonderes Engagement für DoktorandInnen würdigt: Der Seraphine-Puchleitner-Preis, benannt nach der ersten Doktoratsabsolventin der Uni Graz. 


Die Seraphine-Puchleitner-Preisverleihung 2019 fand am 16. Mai statt und wurde durch den Festvortrag von Gitte Wichmann-Hansen (Aarhus University, Denmark) eröffnet.

Gitte Wichmann-Hansen, PhD, ist Associate Professor und Research Director at the Centre for Teaching and Learning, Aarhus University in Dänemark. In Ihrem Vortrag „Successful Supervision: A Two-Way Process“ hat sie forschungsbasiert die Schlüsselelemente einer guten Abschlussarbeiten-Betreuung herausgestrichen und sowohl DissertationsbetreuerInnen als auch DoktorandInnen mit ihren "take home messages" Tipps für eine gelungene Betreuung mitgegeben.

Die Präsentation steht hier zum Download zur Verfügung.


Der Seraphine-Puchleitner-Preis für DoktorandInnenbetreuung 2019 ging an Assoz. Prof. Astrid Veronig (Institut für Physik) und wurde von Vizerektor Martin Polaschek überreicht.

Angelika Ziegelbecker, MSc (Vertreterin der DoktorandInnen) überreichte Ao. Univ.-Prof. Wolfgang Weirer einen Anerkennungspreis für DoktorandInnenbetreuung.

Professor Robert Höldrich (StV. Leiter der Doktoratsschule an der Kunstuniversität Graz) übergab den zweiten Anerkennungspreis für DoktorandInnenbetreuung an Univ.-Prof. Matthias Klatt

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch Ivan Trenev am Akkordeon.

Einen Bericht zur Festveranstaltung finden Sie in den Uni-News.

Hervorragende Betreuung im Doktorat garantiert auf lange Sicht qualitativ hochwertige Forschung und Lehre. Im Kontext der voranschreitenden Quantifizierung wissenschaftlicher Leistungen findet besonderes Engagement in der DoktorandInnenbetreuung jedoch nicht immer die verdiente Anerkennung. Deshalb hat die Universität Graz 2013 mit dem Seraphine-Puchleitner-Preis eine bis heute österreichweit einzigartige Auszeichnung für DoktorandInnenbetreuung ins Leben gerufen. Der Preis wird heuer bereits zum fünften Mal vergeben. Seit 2013 gingen insgesamt 133 Nominierungen ein (darunter auch Personen, die in mehreren Semestern nominiert wurden).

Bisherige PreisträgerInnen:

2013 Christian Fleck (SOWI, Institut für Soziologie)

2014 Renate Hansen- Kokoruš (GEWI, Institut für Slawistik)

2015 Manuela Paechter (NAWI, Institut für Psychologie)

2017 Rupert Baumgartner (URBI, Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung)

2019 Astrid Veronig (NAWI, Institut für Physik)

Zu Seraphine Puchleitner:

Seraphine Puchleitner (1870–1952) immatrikulierte im Studienjahr 1898/99 als erste ordentliche Hörerin an der Uni Graz. Sie studierte Geographie im Haupt- und Geschichte im Nebenfach und promovierte am 1. Juli 1902 als erste Frau an der Universität Graz zur Doktorin der Philosophie. Der Titel ihrer Dissertation lautete: „Versuch einer kartographischen Darstellung der Territorialverteilung Krains unter französischer Verwaltung mit einer Einteilung über die Civilorganisation der illyrischen Provinzen“. Seraphine Puchleitner erhielt schließlich die Lehrbefähigung und arbeitete als Lyzeallehrerin.

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Telefon:+43 (0)316 380 - 1212

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