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Karriere in Forschung und Lehre

Karriere in der Wissenschaft

JA = Plan A

Lautet die Antwort ja, sollte – so das noch nicht in der Anfangsphase erfolgt ist – unbedingt die Akquise von finanziellen Förderungen vorgenommen werden. Der Erhalt einer finanziellen Unterstützung erleichtert nicht nur das Schreiben der Dissertation, sondern ist bei zukünftigen Bewerbungen ein Qualitätsindikator für die geleistete Forschungsarbeit.

Für eine wissenschaftliche Karriere sind in der Regel reguläre Anstellungsverhältnisse als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in oder über drittmittelgeförderte Doktoratskollegs hilfreicher als Stipendien, bei deren Bezug man nicht in eine Forschungsgruppe eingebunden ist. Der regelmäßige Kontakt mit anderen Wissenschaftler/inne/n erlaubt nicht nur fachlichen Austausch, sondern eröffnet auch Möglichkeiten für Konferenzteilnahmen, Publikationen, Lehrtätigkeit, den Erwerb von Drittmitteln, die Organisation von Tagungen, Auslandsaufenthalte etc. Die Einbindung zu einem mit nationalen und internationalen Kolleg/inn/en vernetzten Teil der Scientific Community im jeweiligen Fach wird also über eine Anstellung erleichtert, ist aber natürlich bei entsprechender Arbeit am Netzwerk und wissenschaftlichem Engagement auch für Stipendienbezieher/inne/n oder unbezahlte Promovierende nicht nur möglich, sondern unbedingt notwendig. Eine hervorragende Dissertation alleine ist für eine weitere wissenschaftliche Karriere nur noch in wenigen Fällen ausreichend. Die Vernetzung mit der Scientific Community – die übrigens auch über die Teilnahme an einem Doktoratsprogramm bewerkstelligt werden kann – ist hingegen häufig entscheidend.

Wer übrigens überlegt, Teile seiner Dissertation in einem Open Access Journal zu publizieren, kann sich vorher diese Liste ansehen.

Grundlegende Informationen und Beratung zum wissenschaftlichen Publizieren an der Uni Graz bieten die Publikationsservices der Universitätsbibliothek.

Neben der Klärung der finanziellen Komponente und den genannten Netzwerkaktivitäten sollte aber auch eine realistische Einschätzung der Karrierechancen im jeweiligen Fach vorgenommen werden. Dabei sollte bedacht werden, dass aufgrund der unzureichenden Budgets der Universitäten und des daraus resultierenden Stellenmangels nach der Promotion einige Jahre im wissenschaftlichen Prekariat möglich sind und dass auch – wie Studien belegen – nur ein geringer Prozentsatz der Promovierenden später einmal eine Professur innehaben wird. Um für den Wettbewerb um Post-Doc- und Qualifikationsstellen gerüstet zu sein, empfiehlt es sich also, zusätzliche akademische Schlüsselqualifikationen zu erwerben. Außerdem sollte für jene Fächer, in denen die Chancen für eine wissenschaftliche Laufbahn gering erscheinen, ein Plan B entwickelt werden.

Zu den akademischen Schlüsselqualifikationen gehört auch die Lehrkompetenz. Wer sich im Bereich der Hochschuldidaktik weiterbilden möchte, sei auf das Zentrum für Lehrkompetenz verwiesen, das regelmäßig Fortbildungen auf hohem Niveau anbietet.

Das Postdoc-Büro der Universität Graz bietet Beratung auch für angehende Postdocs.

Kontakt

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Lehr- und Studienservices Heinrichstraße 22/2 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 1212

Web:docservice.uni-graz.at

Persönliche Beratung nach Vereinbarung. Via Skype4Business/Telefon, vor Ort im Besprechungsraum, Heinrichstraße 22/2.OG (ca. 8 Stufen bis zum Lift), oder im Raum 0062, UB-Gebäude, Universitätsplatz 3a, 2.OG (barrierefrei).

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