Finanzierung

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Die Finanzierung des Doktorats ist in vielen Fällen eine Aufgabe, die einige Kreativität erfordert. Oft müssen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten kombinieren werden, was eine gewissen Expertise im Einwerben finanzieller Mittel mit sich bringt. Diese kann über verschiedenste Kanäle funktionieren,  im Folgenden kurz beschrieben werdem:

1. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sind Angestellte an einem Institut der Uni Graz. Sie unterstützen mit ihrer Arbeit die Umsetzung verschiedener Institutsangelegenheiten: Dazu gehören insbesondere Tätigkeiten im Rahmen der Lehre für Bachelor- und Masterstudierende, Mitwirkung am Forschungsprogramm sowie Unterstützung der Verwaltung. Neben diesen Aufgaben besteht die Möglichkeit zur Promotion.

Aktuelle Stellenausschreibungen sind in den Mitteilungsblättern der Universität Graz sowie im Job-Portal zu finden.

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Drittmittelprojekten sind im Rahmen eines Forschungsprojektes angestellt und erhalten ebenfalls die Möglichkeit zur Promotion. Um dies zu gewährleisten können Doktorand*innen max. zu 75% angestellt werden.

Programme/Kollegs

Speziell zu erwähnen sind die Doktoratskollegs (DK), die zu einem bestimmten Forschungsvorhaben  auf (mindestens) vier Jahre vom FWF gefördert werden. An der Uni Graz laufen derzeit acht DKs, die eine gute Einbindung in die internationale Community sowie Integration auf Institutsebene bieten, gleichzeitig auch eine große, teilweise interdisziplinäre, Faculty haben, die eine Betreuung der Dissertant*innen im Team ermöglicht.

Die Anstellungsverhältnisse als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sind üblicherweise zeitlich befristet und überwiegend als Teilzeitstellen ausgestaltet.

2. Stipendien

Doktoratsstipendien können als eine Art Alimentierung gesehen werden und helfen den Lebensunterhalt für den Förderzeitraum abzusichern. Stipendiat*innen haben kein Anstellungsverhältnis zur Universität und sind somit formal unabhängig. Stipendien gelten nicht als Einkommen, daher besteht keine Steuer- und Sozialversicherungspflicht,  daher müssen sich Stipendiat*innen selbst um die Sozialversicherung kümmern.

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungsfristen, aber auch die Dauer der einzelnen Förderprogramme stark variieren. Für das Bewerbungsverfahren sollten Sie einige Monate bis zur Entscheidung über die Aufnahme einplanen.

3. Berufsbegleitend Promovieren

Da die Fördermöglichkeiten sehr begrenzt sind, finanzieren viele Doktorand*innen ihre Dissertation über außeruniversitäre Anstellungsverhältnisse.  Hier gilt es bei der Planung der Doktorarbeit unbedingt zu bedenken, dass bei berufsbegleitendem Promovieren die Fertigstellung der Dissertation hinauszögern kann, vor allem wenn das Dissertationsvorhaben nicht mit der beruflichen Tätigkeit im Zusammenhang steht.

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Am Dienstag nach Pfingsten (6. Juni) entfällt die Sprechstunde.

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