Doktoratsprogramme

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Die Leistungsvereinbarung 2010–2012 zwischen der Universität Graz und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung hält fest: „In Abgrenzung zu bestehenden Doktoratsschulen und zu den vom FWF geförderten Doktoratskollegs verstehen sich Doktoratsprogramme als Zusammenschluss von fünf bis maximal fünfzehn Habilitierten gleicher, ähnlicher oder gänzlich unterschiedlicher Fachbereiche, die im Rahmen dieses Programms ein hochwertiges und attraktives Zusatzangebot für eine begrenzte Anzahl von Doktoratsstudierenden bieten und den fachlichen Austausch fördern sollen.“ (Leistungsvereinbarung, S. 23).

 

An der Universität Graz gibt es derzeit folgende Doktoratsprogramme (in Klammer die Ansprechpersonen bzw. LeiterInnen):

  • Antike Kulturen des Mittelmeerraumes, GEWI, REWI, THEOL (Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Spickermann). Homepage + Gründungsbeschluss.
  • Fachdidaktik für das Unterrichtsfach Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung, GEWI (Ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weirer). Homepage + Gründungsbeschluss.
  • Geschlechterstudien, GEWI, REWI, NAWI, THEOL, SOWI (Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer). Homepage.
  • Kultur - Text - Handlung, GEWI, THEOL, REWI, SOWI (Ao. Univ.-Prof. Dr.phil. Susanne Knaller). Homepage.
  • Menschenrechte, Demokratie, Diversität und Gender, GEWI, REWI, URBI, SOWI (Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Benedek). Homepage.
  • Sammeln, Ordnen, Vermitteln. Wissenskulturen im 18. Jahrhundert, GEWI, REWI, SOWI (Ao. Univ.-Prof. Dr. Marliese Raffler). Homepage.
  • Südöstliches Europa, THEOL, REWI, GEWI, SOWI, URBI (Univ.-Prof. Dr. Florian Bieber). HomepageGründungsbeschluss.
  • Philosophie, GEWI, SOWI, REWI, THEOL und Kunstuniversität Graz (Univ.-Prof. Dr. Harald Stelzer). Homepage + Kurzinfo.
  • Visual Culture/Visuelle Kultur, GEWI, NAWI, REWI, SOWI, URBI, THEOL und TU Graz (Univ.-Prof. Dr. Johanna Rolshoven). Homepage.
  • Sprachendidaktik und Sprachlehr-/lernforschung, GEWI (Priv.Doz. PhD Sarah Jane Mercer). Homepage. Das DP ist in die Doktoratsschule Fachdidaktik integriert.
  • Geschichte und Soziologie der Sozialwissenschaften, SOWI (Univ.-Prof. Dr. Stephan Moebius). Homepage Gründungsbeschluss.
  • Öffentliches Recht, Politikwissenschaften, Rechtsvergleichung, Europarecht, REWI (Univ.-Prof. Dr. Bernd Wieser). Homepage.
  • Europäisches Privatrecht, REWI (O. Univ.-Prof. Dr. Monika Hinteregger). Homepage.
  • Migration - Diversität - Globale Gesellschaften, (Prof. Dr. Karin M. Schmidlechner). Homepage.
  • Vergleichende Gesellschaftsanalyse im internationalen Kontext, (Univ.-Prof. Dr. Max Haller). Gründungsbeschluss und Code of Conduct.
  • Schnittstellen im Wirtschaftsrecht, REWI (Univ.-Prof. Dr. Tina Ehrke-Rabel). Homepage.

 

Die Gemeinsamkeit von Doktoratsprogrammen und Doktoratskollegs liegt vor allem in der Wahl eines übergeordneten Forschungsthemas, mit dem alle im Rahmen des Doktoratsprogramms verfassten Dissertationen verbunden sind. Auch gibt es Verbindungslinien zu Doktoratsschulen in Bezug auf speziell für Mitglieder eines Doktoratsprogramms angebotene Lehrveranstaltungen. Im Unterschied zu Doktoratskollegs werden Mitglieder von Doktoratsprogrammen nur punktuell finanziert (z.B. über Stipendien), im Unterschied zu Doktoratsschulen müssen Dissertierende eines bestimmten Faches nicht Mitglied eines Doktoratsprogrammes werden.

Die Vorteile der Doktoratsprogramme im Vergleich zu Studierenden außerhalb von strukturierten Doktoratsausbildungen werden ebenfalls in der Leistungsvereinbarung dargelegt: „Im Rahmen der neu eingerichteten Doktoratsprogramme wird eine überfakultäre und interdisziplinäre Ausbildung sowie die transdisziplinäre Forschung von Dissertierenden forciert. Dadurch können junge ForscherInnen auf höchstem Niveau ausgebildet werden, während gleichzeitig die Bildung von interfakultären Kooperationen sowie von neuen Spitzenforschungsbereichen angeregt werden soll.“ (Ebenda, S. 18).

Ein Doktoratsprogramm besteht aus mindestens zehn Studierenden. Im Code of Conduct „sind die Standards festzulegen, nach welchen sich Studierende in Doktoratsstudien für das jeweilige Doktoratsprogramm bewerben können und welche Leistungen von den Studierenden und den Betreuenden erwartet werden bzw. diese bereit sind zu leisten.“ (Richtlinie des Studiendirektors über die Einrichtung und den Betrieb von Doktoratsprogrammen an der Karl-Franzens-Universität Graz)

 

Für den vollständigen Text der Richtlinie des Studiendirektors über die Einrichtung und den Betrieb von Doktoratsprogrammen an der Karl-Franzens-Universität Graz siehe hier.

Für weiterführende Informationen zum Doktorat in den Geisteswissenschaften siehe auch den Leitfaden der Studienvertretung GEWI-Doktorat.

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